Als Louis Pasteur am 6. Juli 1885 dem kleinen Joseph
Meister die erste
Tollwutimpfung der Geschichte verabreichte, rettete er nicht nur einen neunjährigen Knaben vor dem sicheren
Tod, sondern eröffnete auch eine neue Ära im Kampf gegen Infektionen. Die Impfung bedeutete einen grundlegenden
Fortschritt in der Medizin; sie hat Millionen Menschen vor Krankheit und Tod gerettet.
Parallel
zu den Fotografien von Sebastião Salgado über die weltweite Ausrottung der Kinderlähmung illustriert
die Ausstellung den Einsatz der Impfung in der Schweiz und weltweit, und zeigt die grossen Herausforderungen
für die öffentliche Gesundheit im euen Jahrtausend.
Jedes
Jahr werden 27 Millionen Säuglinge
nicht geimpft, und 1,4 Millionen Kinder unter fünf Jahren sterben an Krankheiten, die mit Impfungen
vermieden werden könnten. Die internationale Staatengemeinschaft hat sich als ein «Milleniums-Entwicklungsziel»
vorgenommen, die Kindersterblichkeit durch einen verbesserten Zugang zu Impfungen bis 2015 um zwei Drittel
zu senken. Die Krankheitsbekämpfung ist ein Ziel, das uns alle angeht. Wir sind alle
davon betroffen und wir können alle dazu beitragen, indem wir unsere Kinder impfen, um sie zu schützen
und die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. Wir können ausserdem durch «Impf-Patenschaften» dazu
beitragen, dass die am meisten benachteiligten Kinder ebenfalls geimpft werden. Das Projekt solcher
«Impf-Patenschaften» wurde letztes Jahr durch die UNICEF Schweiz, die Kinderärzte und -ärztinnen
sowie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lanciert.
Dank
der Unterstützung der Firma Procter & Gamble mit der Marke Charmin kann die Fotoausstellung von
Sebastiâo Salgado auch in der Schweiz gezeigt werden.
Informationen
zum Rahmenprogramm