Die Ukraine ist flächenmässig das zweitgrösste Land Europas. Erst in den 1990er Jahren trat sie jedoch in den Wahrnehmungshorizont des Westens, der die Ukraine zuvor nicht von Russland unterschieden hatte. Allerdings ist die Ukraine nicht erst seit der politischen Unabhängigkeit 1991 ein eigenwertiger Teil Europas, sondern verfügt über eine eigene Sprache und historisch-kulturelle Prägung, die Jahrhunderte zurückreichen. Aus Anlass der 20jährigen Unabhängigkeit und im Hinblick auf die UEFA Euro 2012, als deren Gastgeberin die Ukraine gemeinsam mit Polen auftreten wird, widmen das Polit-Forum des Bundes und die Schweizerische Osteuropabibliothek der Ukraine eine eigene Vortragsreihe.
Vergangene Veranstaltungen
Dienstag, 4. Oktober 2011, 19.00 Uhr
Was ist die Ukraine? Eine historische Annäherung
Dr. Christophe v. Werdt, Schweizerische Osteuropabibliothek, Bern
Mardi 18 octobre 2011, 19 h 00
Langue et nation en Ukraine
André Liebich, Institut de hautes études internationales et du développement, Genève
Dienstag, 1. November 2011, 19.00 Uhr
Gespaltenes Land?
Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts in Geschichtspolitik und Erinnerungskulturen der unabhängigen Ukraine
Wilfried Jilge, Osteuropahistoriker, Berlin
Dienstag, 15. November 2011, 19.00 Uhr
Der Präsident und Machtnetzwerke in der Ukraine
Dr. Nicole Gallina, Universität Freiburg
Dienstag, 29. November 2011, 19.00 Uhr
Zwischen Europa und Eurasien?
Jüngste außen- und innenpolitische Trends in der Ukraine.
Dr. Dr. Andreas Umland, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und Kyjiv Mohyla-Academy, Kiev
Tuesday, 13 December 2011, 7 pm
Ukrainian-Polish Relations and Opportunities of the UEFA Euro 2012
Podium discussion with
Prof. Dr. Jens Herlth, Professor für slavistische Literaturwissenschaft an der Universität Fribourg und Fussballfan
Andrej Lushnycky, President of the Ukrainian Association in Switzerland
Dr. Andriy Portnov, Kyjiv, Historiker und Publizist
Moderation: Dr. Christophe von Werdt, Leiter Schweizerische Osteuropabibliothek
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.