Am 23. Oktober 1956 erhebt sich in Ungarn das Volk gegen
den Stalinismus. Eine Woche später verkündet Ministerpräsident Imre Nagy unter dem Druck der Strasse
Massnahmen zur Demokratisierung des Landes. Am 4. November schlagen sowjetische Truppen den Aufstand
mit 1000 Panzern nieder.
Die Schweizerische
Osteuropabibliothek
und das Polit-Forum des Bundes nehmen den 50. Jahrestag des Ungarnaufstandes zum Anlass, dem Thema Aufstände
und Revolutionen in Osteuropa eine Vortragsreihe zu widmen. Seit dem Ende von Stalins Gewaltherrschaft
ist kein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich Teile der Gesellschaft gegen die Anmassungen der politischen
Macht aufgelehnt hätten. Im Zentrum des Interesses stehen Bewegungen der letzten 50 Jahre sowie die
Frage, welche Spuren diese in Osteuropa hinterlassen haben.
Mittwoch,
8. November 2006
Ungarn 1956
PD
Dr. Andreas Oplatka,
Dozent an der Universität Wien und an der Andrássy-Universität
in Budapest
Mittwoch,
29. November 2006
Prager Frühling 1968 -
Was ist geblieben?
Dr. Tomás
Vilímek, Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte, Prag
Mittwoch,
13. Dezember 2006
Das Ende der Angst: Grundlagen der Wende in Polen
Dr.
Gesine Fuchs, Universität Basel
Mittwoch,
10. Januar 2007
1989: Ist es angebracht von Revolution zu sprechen?
Prof.
Dr. Christian Giorgano, Universität Fribourg
Mittwoch,
24. Januar 2007
Der Untergang der Sowjetunion
Dr.
Christophe von Werdt, Schweizerische Osteuropabibliothek
Mittwoch,
7. Februar 2007
Postkommunistische Volksbewegungen für die Demokratie in der Ukraine,
in Georgien und Serbien
Prof. Dr. Gerhard Simon, Universität
Köln