Für 2004 ist der nächste Erweiterungsschritt der Europäischen Union
geplant. Er wird eine Reihe von Staaten in Osteuropa umfassen, die 1989/1991 durch friedliche Revolutionen
die künstliche Teilung Europas überwunden haben. Mit der Osterweiterung gewinnt die EU erstmals in ihrer
Geschichte wirklich gesamteuropäischen Charakter. Dieser Prozess birgt Chancen und Probleme, sowohl
für die EU als auch für die Beitrittskandidaten. Fragen wirft die Osterweiterung der EU aber ebenso
für jene Länder auf, die am Rande der Osterweiterung stehen. Die gemeinsam von der Schweizerischen Osteuropabibliothek
und dem Polit-Forum im Käfigturm organisierte Vortragsreihe untersucht den Problemkomplex der Osterweiterung
der Europäischen Union aus verschiedenen Perspektiven.
Dienstag,
5. November 2002
Europäische Integrationspolitik ist Friedenspolitik mit
anderen Mitteln: Die Osterweiterung aus Sicht der EU
Romain
Kirt, Berater der Regierung Luxemburgs; ehemaliger Mitarbeiter von Jacques Santer
Dienstag,
19. November 2002
Die EU-Osterweiterung - Akzeptanz, Hoffnungen und Enttäuschungspotentiale
in den Kandidatenländern
Dr. Jakob Juchler, Soziologe, Osteuropa-Experte
Dienstag,
3. Dezember 2002
Russland und die Erweiterung der EU
Dr. Jeronim Perovic,
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Sicherheitspolitik und Konfliktanalyse der
ETH Zürich
Dienstag,
17. Dezember 2002
Südosteuropa und die EU
Daniel Müller,
Mitarbeiter Generalsekretariat VBS
Dienstag,
14. Januar 2003
Die Ukraine und die neuen Aussengrenzen der EU
Nicole
Gallina, Assistentin im Fachbereich Politikwissenschaft der Universität Fribourg
Dienstag,
28. Januar 2003
Die Schweiz und die Osterweiterung
Alberto
Groff, Diplomatischer Mitarbeiter im Integrationsbüro EDA/EVD