Schweizer Produkte und Dienstleistungen geniessen im In- und Ausland einen hervorragenden Ruf. Sie gelten als besonders zuverlässig und qualitativ hochwertig. Dementsprechend sind die Konsumentinnen und Konsumenten bereit, für Schweizer Produkte und Dienstleistungen einen vergleichsweise höheren Preis zu bezahlen. Bei typisch schweizerischen Produkten, bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen, bei Lebensmitteln sowie bei gewissen zum Export bestimmten Konsumgütern kann der wirtschaftliche Mehrwert der schweizerischen Herkunft bis zu 20% des Verkaufspreises ausmachen, bei Uhren und Luxusgütern sogar noch mehr. Aber auch in Branchen, die nicht als typisch schweizerisch wahrgenommen werden, besteht ein Potenzial, die Schweizer Herkunftsbezeichnung gewinnbringend einzusetzen. Immer mehr Unternehmen nutzen deshalb die «Marke Schweiz» als Co-Brand. Während manche den daraus resultierenden Mehrwert zu Recht nutzen, nimmt aber auch die Zahl der Missbräuche und der Trittbrettfahrer zu, welche sich ebenfalls ein Stück vom Kuchen abschneiden wollen. Eine Gesetzesrevision soll deshalb mehr Klarheit für die Verwendung der Marke Schweiz schaffen. Sie sieht auch Mittel vor, um gegen Missbräuche im In- und Ausland härter vorzugehen.
Die Ausstellung Schweiz drauf… Schweiz drin? deckt anhand konkreter Beispiele die aktuellen
Missstände auf und setzt sich mit der Frage auseinander, was ein Schweizer Produkt oder eine Schweizer Dienstleistung ausmacht. Sie zeigt, was die Gesetzesrevision bringt und weshalb es für unser Land so wichtig ist, die «Marke Schweiz» und deren guten Ruf nachhaltig besser zu schützen.
V E R N I S S A G E
Dienstag, 09.03.2010, 17:30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung durch
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf,
Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements
Roland Grossenbacher, Direktor des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum
Andreas Schilter, Leitung Polit-Forum des Bundes
Sie sind herzlich eingeladen!
Veranstaltungsprogramm