Ein Fotografenteam hat während 30 Tagen das Zusammenleben
von einheimischer
und zugewanderter Bevölkerung in drei verschiedenen städtischen Quartieren der Schweiz
dokumentiert: Ursula Markus hat in Molino Nuovo (Lugano) fotografiert, Edouard Rieben
in der Lorraine (Bern) und Pierre-Antoine Grisoni im Maupas (Lausanne).
Die
Fotografin und die beiden Fotografen wurden während ihrer Arbeit wissenschaftlich begleitet.
Sie inszenierten nicht, sondern sie beobachteten und hielten im Bild fest. So entstand
eine Serie von Dokumentaraufnahmen, die die Realität so authentisch wie möglich wiederzugeben
versuchen.
Das Projekt ist auf Initiative der Kuratorin
Katri Burri entstanden. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Polit-Forum des Bundes
im Käfigturm, dem Schweizerischen Forum für Migrations- und Bevölkerungsstudien (Neuchâtel),
der Eidgenössischen Ausländerkommission (EKA) und dem Bundesamt für Zuwanderung, Integration
und Auswanderung (IMES) realisiert und aus dem Integrationskredit des Bundes finanziert.
Informationen
zum Rahmenprogramm