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Die Schweiz und die UNO

Eine Ausstellung mit Rahmenprogramm. 

13. November 2001 bis 2. März 2002 

1945 bedeutet zweifellos einen Wendepunkt in der Weltgeschichte: Geprägt vom Schrecken des eben zu Ende gegangenen II. Weltkrieges beschliessen die Regierungen von 51 Staaten, sich gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen, den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu fördern, die Armut zu bekämpfen, sich in Katastrophenfällen gegenseitig zu helfen und Konflikte gütlich beizulegen statt kriegerisch auszutragen. Diese Ziele wollen sie erreichen, indem sie die Beziehungen zwischen den Nationen auf eine neue Basis stellen und ein System internationaler Zusammenarbeit aufbauen. Sie gründen die UNO.

Seither hat sich die Welt tiefgreifend verändert. Und mit ihr hat sich die UNO gewandelt. Sie hat sich in den letzten 50 Jahren zur einzigen universellen Organisation entwickelt. 189 Staaten gehören ihr heute als Mitglieder an, alle ausser dem Vatikan und der Schweiz. Die UNO-Generalversammlung ist der Ort, wo sich grosse und kleine, arme und reiche Staaten aller Kontinente gleichberechtigt treffen und nach Lösungen für die heutigen Krisen, Katastrophen und Konflikte suchen. Praktisch überall auf der Welt weht heute die blaue Flagge als Zeichen der Hoffnung: Ob auf Lastwagen oder Zelten, auf Lebensmittelsäcken oder in Krankenstationen.

Soll die Schweiz mit ihren bedeutenden internationalen Beziehungen bei der Gestaltung einer lebenswerten, friedlichen Zukunft für alle Länder dieser Welt nicht auch mitentscheiden? Soll unser Land, das sich in den zahlreichen UNO-Spezialorganisationen mit viel Energie, Engagement, Wissen und Geld einsetzt, nicht konsequenterweise die Mitgliedschaft zur UNO anstreben? Rund 125'000 Mitbürgerinnen und Mitbürger haben mit der Lancierung ihrer UNO-Beitrittsinitiative zu dieser Frage ja gesagt. Sie werden darin vom Bundesrat unterstützt, der den UNO-Beitritt zu seinem Legislaturziel gemacht hat. Im Hinblick auf die Abstimmung im ersten Semester 2002 möchte die Ausstellung zum Nachdenken anregen und zum Dialog einladen.


Informationen zum Rahmenprogramm