Seit ihrer Gründung im Jahre 1971 hat die Organisation
Médecins Sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen eine besondere Beziehung zur Fotografie.
Das Foto stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen den Teams von MSF und der Öffentlichkeit
dar und gibt Rechenschaft über die Arbeit vor Ort ab. Und es zeigt die schwierigen
Verhältnisse der Menschen, die Hilfe und Beistand von MSF benötigen.
Seit
den Anfängen hat sich MSF neben der medizinischen Arbeit auch die Aufgabe gestellt,
Zeugnis über gravierende Menschenrechtsverletzungen abzulegen. Werden Mitarbeiter
Zeugen grober Missstände, informiert MSF die Öffentlichkeit und die zuständigenn Behörden.
Sieben
Mitglieder der renommierten Foto-Agentur Magnum haben die Mitarbeiter begleitet, ihre
Arbeit fotografiert und gleichzeitig die Lebensumstände und Länder dokumentiert, in
denen MSF arbeitet. Magnum und MSF wollen aber mit dieser Ausstellung nicht die eigenen
Mitarbeiter in den Vordergrund stellen. «Fieldwork» ist vielmehr eine Hommage an die
Völker dieser Welt, die in Gefahr sind und Not leiden.
Ernährungstechnische
Vorführungen
Bangladesh, Äthiopien, Südsudan:
wer erinnert sich nicht an die Bilder völlig abgemagerter Kinder mit aufgeblähten
Bäuchen? Das Ernährungszentrum in der Ausstellung versucht die Umstände eines
typischen medizinischen Noteinsatzes von MSF nachzubilden und auf die Probleme im
Zusammenhang mit Mangelernährung und Ernährungsunsicherheit hinzuweisen.