1990 hat die Europäische Union die INTERREG-Initiative
lanciert, um die Gebiete an den Innen- und Aussengrenzen der Union bei der Überwindung von Schwierigkeiten
zu unterstützen, die sich aus ihrer Grenzlage ergeben, und um die Zusammenarbeit der Regionen Europas
auf bürgernaher Ebene zu fördern. Von Beginn weg konnten sich auch Nichtmitgliedstaaten wie die Schweiz
an der EU-Initiative beteiligen.
INTERREG hat in den vergangenen zehn Jahren in den RegionenEuropas
eine enorme Wirkung entfaltet. Am anschaulichsten wird dies an konkreten Beispielen, wie sie Ihnen die
INTERREG-Ausstellung präsentiert. So haben sich im französisch-schweizerischen Jura Institutionen und
Organisationen beider Länder zum Projekt «Holzenergie» zusammengefunden, um den nachwachsenden Rohstoff
Holz gegenüber nicht erneuerbaren Energieträgern als ökologische Alternative zu stärken.
Neben
der Forstwirtschaft profitieren viele andere Bereiche von INTERREG; zum Beispiel Infrastruktur, Tourismus,
Forschung, Gesundheit oder Kultur.
Die Ausstellung versucht, Ihnen die INTERREG-Initiative
von verschiedenen Seiten näherzubringen. Sie erfahren, wie das Programm aufgebaut ist, lernen verschiedene
Regionen der Schweiz und Europas näher kennen und sehen, was mit INTERREG in diesen Regionen bis heute
erreicht worden ist. Sie erhalten Einblick in das Verhältnis der Schweiz zu Europa sowie in das Aufgabengebiet
der transnationalen Zusammenarbeit, einen Sonderbereich von INTERREG.
Die Communauté
de Travail du Jura wird ferner im Käfigturm präsent sein und einige ihrer Aktivitäten vorstellen, insbesondere
ihre Kampagne zum ländlichen Tourismus.
Zwei Internetstationen laden Sie dazu ein, durch
das Europa von INTERREG zu surfen: Besuchen Sie die INTERREG-Website, die Websites der vorgestellten
Projekte und weitere interessante Adressen zur transeuropäischen Zusammenarbeit.